Dämmstoff-Stapel aus Mineralwolle
Siegel: Ökofreundliche Glas- und Steinwolle

Hohe Behaglichkeit im Ökohaus genießen und Folgekosten reduzieren

Von Ing., Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing. Heinz Leo Liebminger

Profilfoto Heinz Leo Liebminger, Farbfoto
Ing., Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing. Heinz Leo Liebminger

Als Energieberater und Baumeister habe ich unser Althaus selbst saniert und in ein Ökohaus umgewandelt. Anhand meines Beispiels möchte ich die vielen Möglichkeiten aufzeigen, wie man selbst Schritt für Schritt sein persönliches Ökohaus gestalten kann.

Mir war es wichtig, mit der Sanierung aktiven Klima- und Umweltschutz durch Ressourceneinsparung zu leisten. Hinzu kommt, dass ich mit meiner Familie hohe Behaglichkeit in unserem Ökohaus genieße und gleichzeitig noch die Folgekosten reduzieren konnte.

Das Prinzip ist einfach! Bausteine für die ökologische Sanierung bzw. Modernisierung sind die Elemente der Natur:

  • Erde
  • Sonne
  • Wasser
  • sowie deren natürlichen und stets erneuernden Kreisläufe.

Erde steht für den mineralischen Bestandsbau sowie für die neuen mineralischen Bau- und Wärmedämmstoffe für die Sanierung oder Modernisierung. Denn mineralisch auf mineralisch passt zusammen und macht Sinn.

Ich habe mich für den mineralischen Wärmedämmstoff Steinwolle entschieden, denn dieser:

  • dämmt gut die Wärme
  • ist aber ebenso dampfdiffusionsoffen
  • druckstabil
  • schalldämmend
  • nicht brennbar und
  • recycelbar.

Steinwolle lässt sich gut mit anderen Werkstoffen kombinieren wie in unserem Fall mit einer mineralisch gebundenen Holzwolle-Dämmplatte. An unserer Fassade kam eine Holzwolle-Mehrschichtdämmplatte mit einem Dämmkern aus Steinwolle zum Einsatz. Dieses Fassadendämmsystem weist nur eine mechanische Befestigung mittels wärmegedämmter Dämmstoffdübel und keine zusätzliche Verklebung auf. Somit ergibt sich eine wesentlich einfachere Zerlegung sowie Trennung bei Rückbau und Recycling.
Dieses Fassaden-Dämmsystem eignet sich auch ideal als Putzgrund für mineralische Dickputze aus Kalk, Zement und Mörtel. Diese seit der Antike bewährte Technik mit dickem Putz verleiht der Fassade – neben dem Wetterschutz – noch weitere Vorteile wie Stabilität, Speichermasse und Langlebigkeit. Im Winter speichert dieser die Sonnenenergie und erhöht damit die Oberflächentemperatur. So verringert sich einerseits der Wärmetransport durch die geringere Temperaturdifferenz zwischen innen sowie außen und andererseits bleibt die Oberfläche des Dickputzes stets trocken. Dies fördert die Langlebigkeit und Schönheit der Fassade in Verbindung mit einem großzügig dimensionierten Vordach, denn die Fassade kann auf Dauer nie feucht werden. Dies beugt lästiger Veralgung und Verschmutzung von Fassaden dauerhaft vor!
Die Vorteile der Verbundwirkung von Holzwolle-Deckschicht mit Steinwolle haben wir auch in der obersten Geschoßdecke genutzt. Die Oberseite der porenverstrichenen Holzwolle-Deckschicht erhöht die Speichermasse und bietet zugleich einen begehbaren sowie flächenbelastbaren Belag. Das Element mit einem 200 mm starken hoch verdichteten Steinwollekern wurde im Verbund direkt auf der überlappten und verklebten Dampfbremse verlegt.
Neben dem Element Erde spielt die Sonne eine wesentliche Rolle für den Kurs zu einem individuellen Ökohaus mit Förderung des Klima- und Umweltschutzes. Denn die Sonne liefert kostenlose und umweltfreundliche Energie für Wärme und Strom. Auch der Ressource Wasser kommt eine besondere Bedeutung auf der Marschrichtung zum Ökohaus zu. So versorgt bei Ökohaus-Althaus eine Regenwassernutzungsanlage die WC-Spülungen, Kaltwasseranschlüsse der Waschmaschinen, Brauchwasser für Raumpflege und die Gartenbewässerung.“

Kontakt

Ökohaus-Althaus
info@oekohaus.net
www.oekohaus.net

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