Erfahrungsberichte

Finden Sie hier Erfahrungsberichte aus erster Hand: Referenzen von Profis wie Verarbeiter, Architekten, Planer, Energieberater und Hausverwalter sowie privaten Bauherren, die mit Mineralwolle (Steinwolle, Glaswolle) gedämmt haben und warum:

Mit der Verwendung von Steinwolle haben wir enorm viel Zeit gespart
von Klaus Lorenz, Holzbau Saurer & DI Bruno Moser, Architekturwerkstatt

Klaus Lorenz, Holzbau Saurer
DI Bruno Moser, Architekturwerkstatt

Steinwolle steht für Nachhaltigkeit und hohes Rohstoffvorkommen, aber auch für Langlebigkeit bei voller Funktionsfähigkeit, das Cradle-to-Cradle-Prinzip und das gesunde Raumklima, das vielen unserer Kunden ein besonders Anliegen ist. Die beim Bau des Egger Stammhauses verwendeten Mineralwolleprodukte zum Beispiel sind zu 100 % recycelbar. Mit der Verwendung von Steinwolle haben wir enorm viel Zeit gespart! Hanf im Vergleich ist schwieriger zu schneiden, Styropor muss genau angepasst sein, da es nicht komprimierbar ist. Steinwolle dagegen kann gut mit dem Messer geschnitten und einfach in den Holzspalt oder zwischen die Wandsteher gedrückt werden“, erklärt Klaus Lorenz, Projektverantwortlicher beim ausführenden Bauunternehmen Holzbau Saurer.

Holz und Steinwolle waren schon immer eine gute Kombination!
Im Holzbau bildet der Einbezug der Dämmung nicht viel Arbeit. Die Dämmung läuft quasi mit, sie ist Bestandteil des Wandaufbaus. Durch den hohen Vorfertigungsgrad im Holzbau konnten die Gebäude des Egger Stammhauses schon knapp ein Jahr nach dem Spatenstich bezogen werden. Der grüne Gedanke hatte bei unserem Kunden besonderes Gewicht. Denn generell ist Styropor das preisgünstigste Material. Wir arbeiten in unserem Büro aber nur mit Holzfaserdämmung und Steinwolle und erfüllen damit die ökologischen Anforderungen unserer Kunden“, betont Architekt Bruno Moser von der Architekturwerkstatt in Breitenbach.

Kontakt

Holzbau Saurer GmbH & Co KG
Lechau 7, 6604 Höfen
Tel. +43 5672 63357
info@holzbau-saurer.com
www.holzbau-saurer.com

Architekturwerkstatt DI Bruno Moser
Dorf 145, 6252 Breitenbach
Tel. +43 5338 21220
office@archimos.at
www.archimos.at

Hohe Behaglichkeit im Ökohaus genießen und Folgekosten reduzieren
von Ing., Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing. Heinz Leo Liebminger

Ing., Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing. Heinz Leo Liebminger

Als Energieberater und Baumeister habe ich unser Althaus selbst saniert und in ein Ökohaus umgewandelt. Anhand meines Beispiels möchte ich die vielen Möglichkeiten aufzeigen, wie man selbst Schritt für Schritt sein persönliches Ökohaus gestalten kann.

Mir war es wichtig, mit der Sanierung aktiven Klima- und Umweltschutz durch Ressourceneinsparung zu leisten. Hinzu kommt, dass ich mit meiner Familie hohe Behaglichkeit in unserem Ökohaus genieße und gleichzeitig noch die Folgekosten reduzieren konnte.

Das Prinzip ist einfach! Bausteine für die ökologische Sanierung bzw. Modernisierung sind die Elemente der Natur:

  • Erde
  • Sonne
  • Wasser
  • sowie deren natürlichen und stets erneuernden Kreisläufe.

Erde steht für den mineralischen Bestandsbau sowie für die neuen mineralischen Bau- und Wärmedämmstoffe für die Sanierung oder Modernisierung. Denn mineralisch auf mineralisch passt zusammen und macht Sinn.

Ich habe mich für den mineralischen Wärmedämmstoff Steinwolle entschieden, denn dieser:

  • dämmt gut die Wärme
  • ist aber ebenso dampfdiffusionsoffen
  • druckstabil
  • schalldämmend
  • nicht brennbar und
  • recycelbar.

Steinwolle lässt sich gut mit anderen Werkstoffen kombinieren wie in unserem Fall mit einer mineralisch gebundenen Holzwolle-Dämmplatte. An unserer Fassade kam eine Holzwolle-Mehrschichtdämmplatte mit einem Dämmkern aus Steinwolle zum Einsatz. Dieses Fassadendämmsystem weist nur eine mechanische Befestigung mittels wärmegedämmter Dämmstoffdübel und keine zusätzliche Verklebung auf. Somit ergibt sich eine wesentlich einfachere Zerlegung sowie Trennung bei Rückbau und Recycling.
Dieses Fassaden-Dämmsystem eignet sich auch ideal als Putzgrund für mineralische Dickputze aus Kalk, Zement und Mörtel. Diese seit der Antike bewährte Technik mit dickem Putz verleiht der Fassade - neben dem Wetterschutz - noch weitere Vorteile wie Stabilität, Speichermasse und Langlebigkeit. Im Winter speichert dieser die Sonnenenergie und erhöht damit die Oberflächentemperatur. So verringert sich einerseits der Wärmetransport durch die geringere Temperaturdifferenz zwischen innen sowie außen und andererseits bleibt die Oberfläche des Dickputzes stets trocken. Dies fördert die Langlebigkeit und Schönheit der Fassade in Verbindung mit einem großzügig dimensionierten Vordach, denn die Fassade kann auf Dauer nie feucht werden. Dies beugt lästiger Veralgung und Verschmutzung von Fassaden dauerhaft vor!
Die Vorteile der Verbundwirkung von Holzwolle-Deckschicht mit Steinwolle haben wir auch in der obersten Geschoßdecke genutzt. Die Oberseite der porenverstrichenen Holzwolle-Deckschicht erhöht die Speichermasse und bietet zugleich einen begehbaren sowie flächenbelastbaren Belag. Das Element mit einem 200 mm starken hoch verdichteten Steinwollekern wurde im Verbund direkt auf der überlappten und verklebten Dampfbremse verlegt.
Neben dem Element Erde spielt die Sonne eine wesentliche Rolle für den Kurs zu einem individuellen Ökohaus mit Förderung des Klima- und Umweltschutzes. Denn die Sonne liefert kostenlose und umweltfreundliche Energie für Wärme und Strom. Auch der Ressource Wasser kommt eine besondere Bedeutung auf der Marschrichtung zum Ökohaus zu. So versorgt bei Ökohaus-Althaus eine Regenwassernutzungsanlage die WC-Spülungen, Kaltwasseranschlüsse der Waschmaschinen, Brauchwasser für Raumpflege und die Gartenbewässerung.“

Kontakt

Ökohaus-Althaus
info@oekohaus.net
www.oekohaus.net

Privathaus saniert für Generationen
von Manuel Leitner

Wir bauen gerade unser Privathaus um und sanieren den Altbestand. Nach Gesprächen mit unserem Energieberater war für mich und meine Familie klar, dass für unseren Umbau nur Mineralwolle als Dämmstoff in Frage kommt. Er hat uns darüber aufgeklärt, dass Steinwolle atmungsaktiv ist und dass kein Kunststoff enthalten ist, war für mich sehr wichtig ist, denn Styropor gegenüber habe ich große Bedenken, obwohl zwei von drei Verarbeitungsfirmen uns Styropor angeboten haben. Mit Steinwolle gedämmt werden momentan die Fassade und die oberste Geschossdecke. Mineralwolle macht auf mich einen sympathischen Eindruck! Denn es ist ein Dämmstoff, der einfach zu verarbeiten ist, gut dämmt und trotzdem atmungsaktiv ist.

Kontakt

Manuel Leitner, privater Bauherr
St. Peter in der Steiermark

Ein ökologischer Baustoff, der ein tolles Wohnklima schafft
von Josef Suppan 
Geschäftsführer Immobilien Josef Suppan GmbH

Josef Suppan 
Geschäftsführer Immobilien Josef Suppan GmbH

Als Hausverwalter sind wir unseren Bewohnern verpflichtet, das heißt wir haben eine Schlüsselstelle zwischen Endkunden und Bauträgern. Vorher haben wir mit EPS gedämmt, weil es günstiger ist. Da dieser Dämmstoff jedoch sehr viel Erdöl enthält, haben wir uns nach einer ökologischen Alternative umgesehen. Steinwolle ist höherwertig und nachhaltiger, das ist ein wesentlicher Punkt und unser Beitrag zum Klimaschutz. Weiters entspricht sie den strengen Bauvorschriften und feuerpolizeilichen Richtlinien. Wir sind voll von der Sinnhaftigkeit des Dämmens mit Mineralwolle überzeugt, dass der Weg richtig ist und dass die ökofreundlichen Produkte Sinn für ein nachhaltiges Baustoffwesen machen.

Wir verwenden für unsere Projekte Steinwolle,

  1. weil es ein ökologischer Baustoff ist, der auch bauphysikalisch wertvoll ist und gleichzeitig ein tolles Wohnklima schafft
  2. weil Gebäude auf diese Weise nachhaltig saniert werden und
  3. weil der Wert des Objektes dadurch gesteigert wird.

Die Behaglichkeit steigt wenn man thermisch saniert und wenn man das Lüften richtig beherrscht schafft man ein ausgezeichnetes Raumklima. Besonders ältere Menschen sind unsicher, ob sich eine Dämmung rentiert. Viele sind immer noch der Meinung, dass Dämmen Luxus ist. Hinterher sind sie dann sehr zufrieden und überrascht, dass sich die Wohnqualität durch das Dämmen um so vieles verbessert hat.

Kontakt

Immobilien Josef Suppan GmbH
Burggasse 3, 8750 Judenburg
Tel. 03572/44500
office@immosuppan.at
www.immosuppan.at

Unser Ziel: Die Schaffung einer Generationen-Fassade
von Roland Lercher

Als wir uns im Jahr 2013 für eine umfassende Sanierung unseres Anwesens entschieden haben wollten wir, dass ausschließlich nachhaltige Materialien eingebaut werden. Dazu habe ich mich mehrmals mit meinem Energieberater, der auch gleichzeitig Baumeister ist, getroffen. Auf Grund der Problematik der bestehenden Substanz haben wir gemeinsam ein Konzept erstellt, das uns zum Produkt Mineralwolle gebracht hat.

Unsere Herausforderungen waren Folgende:

  • Eine “atmende”, also diffusionsoffene Wand zu erhalten
  • Einen erhöhten Schutz gegen sogenannte Spechtlöcher zu gewährleisten
  • Einen hohen Wärmespeicher für die Außenwand zu erzielen

Da auch ein Zubau zum bestehenden Objekt umgesetzt wurde, haben wir das komplette Haus inklusive Zubau mit Holzwolle-Mehrschichtplatten mit Steinwollekern gedämmt. Die Entscheidung, eine Generationenfassade zu montieren war von Anfang an das Ziel und die Entscheidung wurde durch die kompetente Beratung des Energieberaters erleichtert. Einer der wichtigsten Vorteile der Mineralwolle ist in meinen Augen der Brandschutz. Natürlich war der Umweltschutz auch ein wesentlicher Vorteil, um uns dazu zu entschließen. Ich werde die Mineralwolle jedem Häuslbauer weiter empfehlen, weil die Verarbeitung nicht schwierig, die Dämmwirkung hervorragend und weil trotz starker Dämmung ein behagliches Wohnklima möglich ist.

Kontakt

Roland Lercher
8844 Schöder/Bezirk Murau
Steiermark

Ich bin begeistert, weil Mineralwolle aus Naturstoffen gewonnen wird
von Ing. Karl Friedrich Sperr

Ing. Karl Friedrich Sperr

Wir haben uns auf die Planung und Ausführung thermischer Sanierungsmaßnahmen bei mehrgeschossigen Wohnhäusern spezialisiert. Die Häuser sind meist zwischen 40 und 50 Jahre alt. Mein Hauptauftraggeber hier die ortsansässige Hausverwaltung IMMO Suppan in Judenburg. Die Gebäudebestandsdaten und Sanierungsempfehlung werden vom Fachplaner BM DI Liebminger ausgearbeitet – hier wird auch der Energieausweis vorher / nachher erstellt.

Es werden dabei die Fassade, die unterste Geschossdecke und wenn möglich die oberste Geschossdecke gedämmt. Die Detailabstimmung für die Dämmstoffdickenoptimierung wird hier unter Einbindung der Bauphysik festgelegt. Aus brandschutztechnischen Gründen verwenden wir auf Grund der Bauwerkshöhe an der Fassade ausschließlich Mineralwolle, um die aufwändige und letztlich problematische Ausführung mit EPS und Brandschutzriegeln zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil ist beim Schallschutz auf Grund des höheren Raumgewichtes (Dichte) gegeben.

Bei bauphysikalisch problematischen Bestandsuntergründen mit oft wechselnden Wandbildern kann die Steinwolle eine ausgleichende Wirkung sicher stellen und ist gegenüber EPS Dämmstoffen im Vorteil. Bei Verwendung von Steinwolledämmstoffen wird eine nachhaltige Verbesserung erzielt, zumal auch eine spätere Entsorgung wesentlich geringere Kosten verursachen wird. Auch verarbeitungtechnisch kommt uns die Steinwolle entgegen.

Die Dämmplattenoberflächen sind mittlerweile gegen Feuchtigkeitseinwirkung während der Verlegephase werkseitig beschichtet, so dass hier kein Problem gegenüber Vorprodukten entsteht.

Bei den Kellerdeckendämmungen verwenden wir wegen der Kompaktheit Holzwolle-Dämmplatten mit Steinwollekern, wenngleich diese gegenüber reinen Glaswolledämmstoffplatten preislich im Nachteil sind. Allerdings kann man auf diesen Mehrschichplatten auch z.B.  Leuchtenmontieren. Im Bereich von Dachbodendämmungen – insbesondere bei nur bekriechbaren Formgebungsdachstühlen werden Aufblasdämmungen aus Mineralwolle mit entsprechenden Einbringöffnungen hergestellt. Vorteile der Steinwolleflocken gegenüber Zelluloseflocken sind hier die weitgehende Feuchtigkeitsunempfindlichkeit und ein besseres Absetzverhalten.

Wesentlich für uns ist die Natürlichkeit und Behaglichkeit der Mineralwolle - verbunden mit dem Umweltschutz. Letztlich tragen wir am Körper auch lieber Leinen - oder Baumwollprodukte anstelle von Kunstfasern – hier ist der positive Effekt unmittelbar zu erkennen.

Begeistert bin ich davon, dass Mineralwolle aus Naturstoffen gewonnen wird und es nicht den Einsatz von petrochemischen Produkten für thermische Sanierungen oder Dämmung von Neubauten bedarf! Auf Lebenszykluskosten gerechnet ist Mineralwolle sicher konkurrenzfähig zu diversen Schaumstoffprodukten.

Kontakt

Bauplanungsbüro BM Ing Karl Friedrich Sperr
Waltersdorferstrasse 24
8750 Judenburg
T: +43 3572/84181
M: +43 664/2222820
E: bm.sperr@ainet.at

Steinwolle bietet Vorteile in der Fassadendämmung
von Baumeister DI (FH) Ernst Wolfger

Als Planer, Ausschreibender und Verantwortlicher für die Bauaufsicht veranlassen wir hauptsächlich Dämmungen von Fassaden mit Steinwolle. Herausforderungen wie die erhöhte Sicherheit und der Brandschutz der Baukonstruktion sowie die Themen Schallschutz und Wasserdampfdiffusion lassen uns zu Mineralwolle greifen.

Die Vorteile von Steinwolle liegen für uns klar auf der Hand und sind uns wichtig: Angeführt vom Brandschutz, Kälte- und Wärmeschutz sowie Schallschutz, den Mineralwolle bietet, ist Mineralwolle umweltfreundlich, steigert die Behaglichkeit beim Wohnen und zudem ist Mineralwolle wirtschaftlich.

Kurz zusammengefasst: Die Steinwolle bringt Vorteile in der Dämmung einer Fassade. Bei der Verarbeitung bedarf es aber auch an genügend Erfahrung und handwerklichem Können.

Kontakt

Planungsbüro
Baumeister DI (FH) Ernst Wolfger
Anzengruberstraße 3
8680 Mürzzuschlag
Tel. +43 3852 4168
ernst.wolfger@aon.at

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